Teil 5 (The Others): pickfwTeil 5 (Amps):

Stand meiner Sammlung 1993, lang ist's her... also ein kleiner Überblick darüber, was mir noch so alles über den Weg gelaufen ist, außer den schrägen Vögeln.

Einige Instrumente, die mich noch früher wieder verlassen hatten, fehlen hier leider, so meine erste E-Gitarre (Klira Jazzmaster Nachbau, ca 1973), meine erste Fender Stratocaster (NonTrem, 1976), meine erste Gibson (The Paul, ca 1980), eine weinrote Hoyer LesPaul, die sich ständig verstimmte, eine Hoyer Semiakustische mit einem cutaway, ein italienischer Vox-Teardrop-Nachbau, einige Schlaggitarren und einige Fender Strats, die meinen promiskuitiven Eigenschaften schneller zum Opfer gefallen waren, als ich fotografieren konnte.

Ich habe einfach mal dazu geschrieben, was mir zu den Instrumenten bei Betrachtung des alten Fotoalbums noch so an Erinnerungen in den Kopf kam...


 
  Fender Stratocaster 1973

ein typischer "liegt auf dem Schrank seit Jahren"-Fund, seiner Zeit in tadellosem Zustand von einer Dame erworben, die eigentlich mal Gitarrespielen lernen wollte... kam im Bundle mit einen noname-10Zoll-Transistorverstärker, der auch hartgesotteneren Naturen den Spaß an diesem Instrument gründlich verdorben hätte. War ein leichtes Modell mit staggered polpieces. Musste erst aus ihrem Dornröschenschlaf wachgeküsst werden, trotz eher mittelmäßger Verarbeitung (Halseinpassung ...) ein ausgesprochen ergreifendes Klangerlebnis mit federleichtem handling, schlankem Hals, leichtem Korpus und satter nuancenreicher Intonation. Vermutlich etwa das, was sich ebay-Bieter erhoffen, wenn sie die Jahrszahl in einem Angebot erblicken und blind schwindelerregende Summen ausgeben. Leider aber auch in dieser Produktionsperiode von Fender eher selten, wie ich feststellen musste.


 
  Fender Stratocaster 1978

in Frühstücksbrettstill der späten 70er, lange Zeit mein Hauptinstrument, leider ohne Tremolosystem, ersetzt, nachdem ich eine ähnlich gutklingende nach langer Suche gefunden hatte. Ein klarer Beweis dafür. dass es auch in den späten 70ern gute Strats gab, wenn eben auch relativ selten ... eine von 10 lag so in dieser Qualitätshöhe, nach meiner Erfahrung ... offenbar wurde übrigens auf hardtail-Instrumente in der Regel mehr Sorgfalt verwendet, überdurchschnittlich viele 70er-Strats dieser Bauart lassen klare Vorzüge gegenüber den Trem-Modellen feststellen, reicheren Ton und mehr sustain, aber auch sauberere Verarbeitung an den kritischen Punkten.


 
  Fender Stratocaster 1982

die GoldGold-Strat, im Wesentlichen 70er Stil in edel, vergoldete Hardware, sehr klarer und satter Ton, sehr gut verarbeitet, endlich wieder ein gefühlvolles und harmonisches body shaping. Eigentlich genau die Strat, die man gerne in den späten 70ern gekauft hätte, die aber in Form der Anniversary nur auf den ersten flüchtigen Blick einigermaßen und in den Standard-Modellen schon gar nicht erreicht wurde. Die Verwandtschaft zur "The Strat" ist unbestreitbar (Kopfplattenform), es wurde aber auf technischen Schnickschnack und erzwungene Neuerungen wie die brass hardware verzichtet (auch wenn einige Quellen das Gegenteil behaupten), was dem Instrument wirklich gut tut. Aus meiner Sicht ein deutlicher Meilenstein in der Entwicklung Fenders, back to the roots und zu einer Qualität, die sich so später nur noch in Custom-Shop-Gitarren wieder fand. mehr Bilder...


 
  Fender Stratocaster 1982

die sog. Dan Smith Strat, fast, aber leider nur fast baugleich zur GoldGold, Fender's einigermaßen gelungener Versuch, sich von den Desastern der End-70er auch auf der Standard-Preis-Ebene zu erholen und sich auf die alten Formen zurück zu besinnen, was noch nicht so ganz gelungen ist, die Kopfplattenmaße wurden in späteren Serien noch etwas genauer den Originalmaßen angepasst. Leider hat man dann etwas an den fade klingenden Pickups gespart. Und leider folgte dann mit der $par-$tandard-$tratocaster mit Anschluss auf dem Pickguard auch noch eine weitere Talfahrt, die dann nur noch reines Rotstiftopfer war ...


 
  Squier JV Stratocaster 1983

Japan Vintage '62, meine Lieblingsstrat, in modifizierter Form (schwarzes Schlagbrett, EMG SA Set, Schaller Selflocking-Mechaniken im Vintage-Stil, die Originalteile wurden natürlich aufgehoben) das Arbeitstier in der Familie. mehr Bilder...


 
  Squier JV Stratocaster 1983

die zweite Japan Vintage '62, sie war gedacht für's Schaukästchen. Dieses Exemplar kam von einem Country&Western-Flohmarkt und ist natürlich unverändert. Eine weiße '57 blieb nicht lange, da ihr Hals im oberen Bereich nicht ordentlich bundiert war und schepperte. Solche Exemplare gab es also auch...


 
  Squier Stratocaster 1984

Aus der sog. SQ-Serie, sieht aus wie eine Strat, war aber damit auch schon fast am Ende ihrer verwandtschaftlichen Eigenschaften. Eine eindeutig lieblose Hardware-Nachahmung mit 3-Punktverschraubung des Halses ohne Feineinstellungsmöglichkeit, mäßigen Pickups, billigen Tunern. Eine Kaufhausgitarre im Fendergewand, trotz Made in Japan und trotz gelegentlichem ebay-Hype eher in die Kategorie der späteren Billig-Koreaner gehörend. Aber als Anfängergitarre immer noch besser als meine erste...


 
  Fender Telecaster 1970

sehr schönes Exemplar, prima Ton, leider bin ich kein Tele-Typ, wie ich schnell feststellen konnte... der body wurde mal in den 80ern bei Rockinger refinished. Den jetzigen Eigner dürfte das nicht stören, eine Tele aus dem Klang- und Bilderbuch mit allem, was man von einer Tele erwarten darf. Hielt einem direkten Gegenübervergleich mit einer '66er klaglos stand.


 
  Gibson ES335 TD 1979

Trapeztailpiece, eigentlich nicht meine erste Wahl damals, hat sich aber als geniales Instrument erwiesen, das lange im Bühneeinsatz war. Satter Ton in allen Lebenslagen. Der Singlecoil-Umschalter war eher verzichtbare Notlösung, wer will schon eine ES mit Strat-Avancen, ruhte also folglich unberührt. Mußte damals her, weil ich der unabänderlichen Auffassung war, ein Gitarrist über 30 brauche eine anständige SemiAkustische. Übrigens mein einziger ernstzunehmender und geglückter Versuch, mich Gibson anzunähern, neben einer The Paul in den ganz frühen 80ern.


 
  Gibson Explorer 1976-78

eine von einem hannoverschen Musikhaus vertriebene Sonderversion in Weiß, die m.W. der Firma vor allem viel Ärger mit Gibson eingebracht hat, ansonsten ein klanglich fantastisches Instrument mit einem recht massigen Hals und leider ruinösem Gewicht. Das Hardrockbrett nach Scorpionsmanier. Auf der Bühne für mich das falsche Image... :-). Das gute Stück ging an einen frohen Hardrocker in Hamburg.


 
  Gibson Firebird NonReverse

eine spindeldürre Gibson Firebird Nonreverse mit 3 Soapbars (P 90), deren Ton mir zwar gefiel, die mir aber in der linken Hand einfach zu wenig zu greifen gab. Das Vibratosystem war ersetzt worden durch ein Stoptailpiece, das hier gezeigte stammte von einer Ibanez-Gitarre (eine Halbakustische, die ich irgendwie vergessen habe...)


 
  Gibson Firebird 1976

die mußte ich unbedingt mal haben, klang vor allem über ein voll aufgedrehtes Marshall Stack sehr beeindruckend, schön verarbeitetes Holz, aber leider im Vergleich zum Original doch etwas blass im Ton und vor allem unausgewogen, viel zu schwer und mäßig stimmstabil. Das Auge sollte nie allein entscheiden... war aber sehr problemlos wieder los zu werden, auch damals schon.


 
  ELK CTL-500 Acryl 1971

Ein eigenständiges double cutaway Design der japanischen Marke ELK (Hersteller Miyuki Ind. Co.), die vor allem für ihre in den 60ern hergestellten hochwertigen Fender-Verstärker-Nachbauten bekannt wurde. Zwei Schaller-ähnliche Singlecoils mit P90-Charakteristik, Volumen- und Toneregler, moderates Gewicht, ein dreiteiliger Ahornhals mit Palisandergriffbrett und kunstvollen, aber schlichten Inlays. Eine der spielbarsten Acryl-Gitarren, die ich je in die Hand bekommen habe.mehr Bilder...


 
  Hofner 164 1963

eine brilliant klingende Plastik&Sperrholz-Gitarre, die mich durchaus positiv überraschte, letztlich aber nur ein kurzer Gast war. Sie war eine von zwei Instrumenten, aus denen ich ein gutes und ein Wand-Modell zusammengeschraubt hatte. Einer der Hälse war hoffnungslos vertwistet und verbogen, der andere schnurgerade. Ein Hinweis darauf, dass sich ein Kauf nach Markennamen auch damals (also in den 60ern) schon nicht gelohnt hat...


 
  Firefox Violin Mini Guitar 1989

Die japanische Firma Firefox stellte (wahrscheinlich ab Ende der 80er Jahre, es gibt Quellen, die behaupten, es habe auch schon in den 70ern Firefox-Instrumente gegeben) Kopien von amerikanischen Originalen in Mini- und Normalformat her. Dieses Modell orientiert sich an der Höfner Violinen-Gitarre und stellt in der Reihe der Mini-Strats, Teles, Les Pauls und Explorers einen kleinen Exoten dar. Das kurzmensurige Instrument ist vollwertig nutzbar und trotz des Kindchenschemas kein Spielzeug. mehr Bilder...


 
  Firefox Mini Stratocaster 1985

Ein einfacher, aber vollspielbarer Mini-Clone einer Stratocaster, anders als die meisten heute verkauften Mini-Strats mit funktionierendem Tremolo. Die deckende sunburst-Lackierung lässt wenig gutes vom darunterliegenden Holz erwarten, die kleine Lady klingt aber stratig wie eine Große.


 
  Firefox Mini Vintage Les Paul 1989

... noch ein Winzling, im Stil der Jeff Beck Les Paul ;-). Mit stilvoll angewinkelter Kopfplatte und satt singenden Humbuckern. Würde eigentlich nur noch ein verleimter Hals fehlen. Wie bei der Viollin Mini hat man sich hier viel Mühe bei der Miniaturisierung gegeben und eine recht erstaunliche kleine Pauline gebaut. Die Kleinen klingen übrigens auf A hochgestimmt wesentlich besser als auf E, sie taugen sowohl als handliche Reisegitarre wie als netter Gimmick bei Auftritten.


 
  Framus AM-S-13 Hippie Custom 1968

Framus mit zeitgenössischer Bemalung, wohl das, was man sich im bubenreuther Framus-Werk in den späten 60ern unter Hippiekultur vorstellte, genannt "Flower Power Lackierung", allerdings doch stark erinnernd an Bauernschrankmalereien. Das Modell ist an eine Atlantic 5/113 angelehnt, Lackierung wie 5/111 (S-11) Atlantic, dieses Instrument wurde allerdings stark modifiziert und mit Shadow(?) P90ern ausgestattet. Die Schaltung ist noch original (Tonabnabnehmer 1+2 an/aus, Filter an/aus, je 1 Volume- und Toneregler pro Abnehmer). Klanglich sehr satt und nuancenreich, etwa das, was man von einer guten Epiphone Casino erwarten würde. mehr Bilder...  


 
  Framus Damengitarre 1965

ein nettes, kleines, kurzmensuriges Mittelklasseinstrument mit sehr eigenem Klang und erstaunlicher Lauststärkeentwicklung. Das Tonabnehmersystem sah zwar spaßig aus, war aber letztlich leider nicht wirklich zu gebrauchen.


 
  Hoyer Meisterklasse

eine handwerklich exzellent gebaute Schlaggitarre mit maßiver Decke. Leider (für mich: zu) harte Arbeit, ihr saubere Töne zu entlocken.


 
  Voss 60er Jahre

eine hübsche Kaufhausschlaggitarre aus den 60ern ohne bemerkenswert Eigenschaften, soweit ich mich erinnere, diente als Tauschobjekt und hat ihren Dienst als solche erfüllt :-)


 
  Hüttl Opus 60er Jahre

noch eine hübsch-häßliche Kaufhausgitarre mit gestreift lackierter Zarge und recht rauhen Klangeigenschaften. So etwas fand man in den späten 80ern für unter 100 DM noch fast wöchentlich auf jedem Flohmarkt...


 
  Ibanez 750-12 1977

Mein erster Neukauf in den 70ern und überhaupt. Auch wenn ich damals wohl eher über intuitives Wissen als Kenntnisse verfügte, ein Kauf, den ich nie bereut habe. Wie viele Ibanez-Instrumente in der preislichen Mittelklasse dieser Zeit, nicht nur optisch und handwerklich eine gelungene Gitarre, die ich viel auf Reisen mit mir rumschleppte und die mich immer wieder inspiriert hat, obwohl ich sicher kein begnadeter 12-Saiten-Virtuose bin.


 
  Ibanez Vintage 2846 1977

Sie sollte eigentlich ein Anfänger-Instrument für eine Freundin werden, von dem ich mich dann aber doch nicht trennen mochte. (den Ersatz, den ich kurzerhand auftreiben musste, spielt die Gute aber auch heute noch zufrieden :-) ) Eine gute Wahl für damals nicht einmal 200 DM Gebrauchtpreis, die heute auch neben Gitarren der 2000 Euro-Preisklasse keinen Vergleich scheuen muss. Ibanez Japan zur Blütezeit.


 
  Ovation Breadwinner 1974

Ein schräges Vögelchen, das ich aus seinem Schattendasein in einem abgelegenen Gitarrenladen befreien musste ( ...naja... ;-) ). Ein recht apart und eigenständig klingendes Instrument mit leider etwas zu hohem Korpusgewicht, aber einem sehr gefälligen Hals. Die aufwendige Elektronik wird von zwei 9V-Blöcken mit Energie versorgt und stellt eine aktive Klangregelung zur Verfügung, ferner eine Phasendrehung. Die von Ovation selbst entwickelten Doppelspul-Tonabnehmer klingen warm am Hals und am Steg recht bissig. Die Phasendrehung ermöglicht glockige Akkordarbeit und hohe Transparenz oder leicht näselnde Einstellungen bei Wahl der Einzelpickups. In den frühen 70ern ein recht revolutionäres Instrument, das aber nur wenige Gitarristenherzen erwärmen konnte und, anders als die tonabnehmerbestückten akustischen Modelle von Ovation, die den Nerv der Zeit exakt trafen, erfolglos blieb. Vom Design-Stil her quasi Früh-Gothic, eine gewagte, aber ergonomisch durchaus gelungene und durchdachte Form, die über alle Qualitäten eines Klassikers verfügt und sich dem Spieler widerstandslos hingibt. mehr Bilder...


 
  Legend Stratocaster 199?

Ein kanadischer Stratnachbau, vermutlich aus den frühen 90ern, erstaunliche Holzverarbeitung und schöne Maserung.


 
  Dimavery ST 503 Acryl

leider nur ein kurzer Gast bei mir, da es dem Vertrieb bei 3 Versuchen nicht möglich war, mir ein unbeschädigtes Instrument zu liefern. Trotzdem ein hübsches Stück, gerade durch das, was man eben nicht sieht...


 
  Chevy LP-S 1990

Die einem Amerikaner und einem Koreaner gehörende Firma Chevy stellte Anfang der 90er Jahre hochwertige Kopien amerikanischer Originale her, achtete dabei auf die Verwendung sorgfältig ausgewählter amerikanischer und kanadischer Hölzer, die Endbearbeitungsvorgänge wie Lackierung und Politur wurden angeblich in Handarbeit vorgenommen. Die Gibson-Kopien zeichnen sich durch ein recht hohes Maß an Detailtreue (Kopfbereich mit open book shaping, Glöckchen Trussrodabdeckung, Korpusform und verwendete Hölzer) und wertige Fertigung aus. Die in allen Chevy offenbar ziemlich billigen Potis wurden hier bereits getauscht, ebenso die Tonabnehmer, die durch einen DiMarzio DP 100 F am Steg und einen DiMarzio DP 104 am Hals ersetzt wurden. mehr Bilder...


 
  Chevy LP-C 1991

Das Custom-Modell ist wie die Chevy LP-S(Standard) eine fast minutiöse Kopie der Gibson Les Paul Custom, eine schwere Mahagony-LP mit etwas fetterem Halsprofil als als bei der Standard, goldener Hardware und weichklingenden Pickups. Kein Wunder, dass Chevy Ärger mit Gibsn bekam, das feel&play ist eindeutig Gibson-like. Selbst gute Epiphone LPs kommen da nicht ran, schon eher einige Tokai LPs. Mehr als Billigkopien bedrohten Gibson solche hochwertigen, aber immer noch preislich günstigeren Kopien in den 80ern und frühen 90ern. Anders als screwed-Neck-Kopien etwa von Ibanez aus den 70ern, die vor allem optische Kopien darstellten, waren hier echte Alternativen zum Original am Start, etwa zum halben Preis einer Gibson LP ...mehr Bilder...


was mir sonst noch so über den Weg lief ...

gelegentlich bekomme ich Instrumente zur Begutachtung oder mit der Bitte, sie ordentlich einzustellen oder zu bewerten. Die Interessantesten dokumentiere ich inzwischen.

 
  Chery VC 1992

Die Nachfolgerin der Chevy LP-C, ebenfalls schwerer Mahagonie-Korpus und Hals, Ahorndecke, etwa Baujahr 1992. Der Neupreis lag bei 1000 DM, also keineswegs ein Billiginstrument. Satter singender Ton am Hals, weicher Biss an der Brücke, ein relativ schlanker Hals und etwas reduzierte Korpusmaße. Tonal eine sehr gute Les Paul, formal gezwungenermaßen etwas vom Original abweichend, die sonnigen Zeiten ungestrafter 1:1-Kopien waren vorbei.


 
  Chester APX-T-700 2003

schnörkellose 7-Saiter-Gitarre der Mittelklasse, zwei ausgewogene Humbucker, klassischer Strat-through-body-hardtail, Volumenregler, Toneregler. Hals mit 24 Bünden. Saubere Verarbeitung, transparenter Klang. mehr Bilder...


 
  Jerry Jones Master Sitar 2000

eine äußerst gelungene Replik der Danelectro Coral Sitar mit verbessertem Brückenteil und ordentlichen Stimmmechaniken.


 
  Yamaha RGX A2 2007

Ein moderner Klassiker! Nur 2,4 kg Gesamtgewicht machen die A2 zu einem extrem leichten Vögelchen. Die P90-ähnlichen Humbucker klingen schön dreckig und mittenbetont.


 
  Acryl Stratocaster mti EMG SA + Fender Japan Neck

Partcaster aus Dimavery Acryl-body, Fender Japan Maple Neck mit V-Profil, EMG SA set. Moderates Gewicht und erdiger satter Ton.


 
  Chevy Bass SLB 5A 1991

aktiver 5-Saiter, Neupreis 1195.- DM (1992) mit 2 Single Coils und Spector Elektronik.


 
  Bach Flat 171 (Les Paul double cutaway) Sondermodell

Eine Les paul double cutaway nach den Spezifikationen des 1960/61er Originals. Ausgesprochen wertige Fertigung der tchechischen Firma B&Ch, sehr dicht am Original und wesentlich detailgetreuer und preiswerter als der Gibsonnachbau


 
  Stagg Stratocaster ca. 1996

Solider Stratnachbau mit klassischer Kopfplatte und Glitterlackierung. Ausgesprochen schöner Hals, etwas brillianz-arme Pickups, mid-60s-orientiert.


 
  Volcano Mini Stratocaster 2005

sauber verarbeitete Mini-Strat, nicht ganz den originalen Merkmalen entsprechend, aber sehr gut spielbar und aus überraschend guten Hölzern gefertigt.

 
  Cat Roundback 2009

eine chinesische Roundback zum absoluten low-cost Preis. Die Hälfte der Lieferungen waren Schrott unterhalb des b-Ware-Levels, die anderen durchaus brauchbare Elektroakustische mit einem kräftigen und brillianten Ton und guter Bespielbarkeit.


 
  Switch Wild 1 2002

Die US-Firma Switch bestand offenbar von Mai 2002 bis etwa September 2007 und stellte Bässe und Gitarren aus einer Kunststoffmischung namens Vibracell her, die sie sich patentieren ließ, zu Beginn offenbar in Korea, später angeblich in China. Die teilweise quietschbunten Instrumente lagen im low cost bis middle range.

 
  Stratocaster 62 Projekt 2010


pickfwTeil 5 (others): Teil 5 (Amps):

Auf der Suche nach dem Gral "idealer Sound" quälen sich die meisten Gitarristen auch durch ein Meer von verschiedenartigen Verstärkern und Lautsprecherboxen. Anders als der Hifi-Freak hat der bedauernswerte Musiker dabei wenig Hilfe in Form verständlicher Messwerte, das, was den Gral beschreibt, bleibt für die meisten ein Mysterium. War in den 60er Jahren wenigstens noch eine klare Beschränkung auf Röhrentechnik aus entwicklungstechnischen Gründen gegeben, änderte sich das in den 70ern, der Transistor hielt Einzug ins Musikerleben, begleitet von großspurigen Werbeversprechungen. Seitdem gibt es zwei Glaubensrichtungen in der Musikergemeinde, die Transistorgläubigen und die tube heads. Ich bekenne mich eindeutig zur zweiten Gruppe, obwohl ich lange Zeit einen Roland JC120 wegen seines klaren aber weichen Tons und seines eingebauten Stereochorus benutzt habe. Ein teiltransistorisierten Music Man 112RD kreuzte meinen Weg, beeindruckte mich aber nicht sonderlich. Einen Vox AC 30 Trapez habe ich in frühen jahren wieder verscherbelt, weil er knisterte (unvorstellbar dumm, wenn ich heute darüber nachdenke...). Ein beige-braunes Accoustic Top war mir zu wenig druckvoll, einen wirklich ungewöhnlich schönen Mini-Amp von Fenton Weill konnte ich seinem Besitzer leider nicht abschwatzen.


 
  Fender Vibro Champ 1978

Kleiner, tapferer Röhrenverstärker der Silverface Serie, mit 10" Lautsprecher und dem unverwechselbaren Vibrator. Von 1964 an bzw. in dieser Form von 1967 bis 1982 im Fenderprogramm, bot er seinerzeit viel Röhre für's Geld und ist auch heute noch jedem Transistorverstärker als Übungsverstärker vorzuziehen.


 
  Fender Champ Silverface 1977

Der schlichtere Bruder des Vibro Camp, die Essenz des Kleinverstärkers auf Röhrenbasis. Er kann eigentlich wenig, aber das hervorragend. Klare bis chrunchige Sounds mit recht hoher Transparenz und für den kleinen Lautsprecher überraschender Fülle selbst im unteren Bereich. Er wiegt nur etwa 9kg, ein erholsamer Transportbegleiter.


 
  Marshall Lead MK II, JMC800 1960A und 1960B

Meinen Marshall aus dem Jahre 1976 habe ich irgendwann in den 80ern in stark modifizierter Form (Vorstufenregelung überbrückt, mit Lack weiß gestrichen ...) irgendwo in einer Scheune auf dem Lande für 'nen Appel und 'nen Ei gefunden und liebevoll mit Abbeizer und mit Hilfe eines versierten Röhrentechnikers restauriert. Er hat meine Suche beendet und mich seitdem treu begleitet. In Kombination mit einer abgeschabten 4 mal 12" Celestions a 25 Watt 1960B aus dickem Schichtholz, Baujahr etwa 1970, schafft er den Ton, den ich mir gewünscht habe. Obwohl er auch pur sehr gut klingt, habe ich ihn in der Praxis mit einem Marshall 9001-Röhrenpreamp angeblasen, um auch bei geringeren Lautstärken mehr als crunchige sounds fahren zu können. Das angeschlossene Rack stellte parallel Effekte über eine Stereoendstufe zur Verfügung.


 
  Celestion G 12 M, 25 Watt...

Die kleinen Wunderwerke, die in der unteren Box ihre Arbeit tun. 3 mal der Typ T1511, einmal T1221.


 
  Epiphone Valve Junior, 6 Watt

Mini-Röhrenverstärker neuerer Bauart, Chinas Gruß an den Westen, 8 Zoll Lautsprecher und ein Volumenregler und fertig. Solide Verarbeitung, kein Schnickschnack, klingt prima.


 
  Vox Escort, 6 Watt. 1978

Kleiner Transistor-Amp mit AC-30-Appeal, wahlweise über ein eingebautes Netzteil oder eine monströse Batterie zu betreiben.


 
  Dynacord KV-6, ca. 1955

Kleiner Röhren-Verstärker, dessen ursprüngliches Einsatzgebiet mir bisher noch verborgen ist. Solche Verstärker gibt es immer wieder auf Flohmärkten, ohne dass die Verkäufer in der Regel Auskunft geben können, was man damit wohl anfangen kann... sie eignen sich durchaus als Übungsverstärker und klingen nicht selten sehr apart. Einziges Hinderniss sind meistens die DIN- oder gar noch merkwürdigeren Anschlüsse.


 
  Dynacord Bassking T ca. 1970

Transistor-Bass-Verstärker und passende 15 Zoll-Box.



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