![]() Als Kind der 60er habe ich den Aufbruch in den Massenmarkt Musik nur ganz am Rande mitbekommen. Erst in den 70ern hat's mich dann erwischt, Ketten von z.T. bitter ersparten Effektkästchen lagen zwischen mir und meinem Verstärker, nach einer abscheulichen Klira durfte ich eine echte Fender mein eigen nennen, nachdem ich meine Eltern mit grausigen Versuchen über ein Tonbandgerät und ein Röhrenradio genervt hatte, ging das Kabel (natürlich über Umwege:-) endlich in einen AC30 und etwas später sogar in einen Marshall, ja, ich hatte sogar eine tolle Band mit Aufftritten und Übungskeller. Häufig war ich zwar mehr mit der Beseitigung von Brummschleifen und dem Löten wackeliger Stecker beschäftigt, als Musik zu machen, aber ansonsten war eigentlich alles in Ordnung. Doch plötzlich stellte ich fest, dass es ausser meiner geliebten Strat auch noch andere Gitarren gab, die Vorteile, aber auch Nachteile ihr gegenüber hatten
Etwas einfacher war es, fachkundige Menschen zu finden, z. T. bei den Herstellerfirmen, so sie noch existierten, etwa bei Höfner, die in den 80ern tatsächlich noch über umfangreiche Ersatzteilsammlungen verfügten, andere "Verrückte", Sammler und Musiker mit Interesse am Detail, ich verbrachte Stunden in Gitarrenläden und Werkstätten, in welcher Stadt auch immer ich war, testete, begutachtete, nervte Verkäufer und Instrumentenbauer mit Fragen und erfuhr immer mehr von der ungeheuren Komplexität des Themas Gitarre.
Nebenbei entwickelte ich den Ehrgeiz, jede wieder veräusserte Gitarre solle in einem besseren Zustand gehen als sie zu mir kam, oder auch einfach komplettiert bei mir bleiben. Da ich bemüht um die Erhaltung der Originalität und der Funktionalität war, hiess häufig: geeignete Polituren und Reinigungsmittel finden, Schräubchen suchen, Knöpfe auftreiben, Tremolohebel und Saitenführungen ausgraben, in Eisenwarenläden, Grabbelflohmarktkisten und verborgenen Schuhkartons alter Werkstätten schnüffeln, nach Adressen alter Hersteller suchen und vielleicht noch einen wissenden Mitarbeiter von "damals" auftreiben......Und dabei häufig neue Instrumente zu entdecken... Inzwischen hat sich mein Fieber etwas gelegt, und ich bin ganz froh darüber, aber ich weiss ein schräges Schätzchen immer noch zu ehren, auch wenn ich es vielleicht nicht mehr unbedingt besitzen muss.... |
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